Bier als Kontext  -
Hausarbeit von Christin Egly

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   Inhalt und Relevanz der Arbeit

Bier findet bei Jugendlichen großes Interesse und könnte damit ein geeigneter Kontext sein, um physikalische Zusammenhänge zu vermitteln. Es ist dabei zu überlegen, wie man dies in den Physikunterricht einbauen kann. Gleichzeitig ist dies eine Chance, erzieherisch kritisch mit Jugendlichen über Alkoholmissbrauch zu reden.

Frau Egly hat in ihrer wissenschaftlichen Hausarbeit „Bier als Kontext – Beiträge zum kontextorientierten Physikunterricht in der Sek. I“ aufgezeigt, wie Bier als Kontext im Physikunterricht verwendet werden kann.

Das 1. Kapitel führt zum Inhalt der Arbeit hin und gibt deren Ziele an. Im 2. Kapitel wird dargestellt, was Kontexte bzw. Kontextualisierung ist, erklärt, was Bier ist, und der Brauprozess vorgestellt, wobei insbesondere auf Suchtprävention eingegangen wird. Im 3. Kapitel wird aufgezeigt, warum Bier als Kontext im Physikunterricht sinnvoll ist. Im 4. Kapitel werden sieben Unterrichtideen vorgestellt: die Kreisbewegung eines über den Kopf gedrehten Bierkruges, das Öffnen eines Kronkorkens mit einem Hebel, der Teetasseneffekt, die Dichtebestimmung mittels eines Aräometers, die Bestimmung der Schallgeschwindigkeit mit Bierflaschen in Luft und CO2, die Verwendung von Bierflaschen wie gedackte Pfeifen bzw. Helmholtz-Resonatoren und das sogenannte Schlauchen. Im 5. Kapitel wird ein Fazit gezogen.

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Die vollständige wissenschaftliche Hausarbeit [Download als pdf, 5,4 MB]
   Ausgewählte Bilder der Arbeit
 
Drehen eines Bierkruges über den Kopf
(blau: Geschwindigkeit, grün: Beschleunigung)
Öffnen eines Kronkorkens mit einem Hebel
mit digitaler Kraftmessung
 
der Teetasseneffekt
 
das "Schlauchen"
 
Dichtebestimmung mit dem Aräometer,
hier in Wasser 
eine Bierflaschenorgel,
Tonerzeugung durch Anblasen 
  

| Prof. Dr. Thomas Wilhelm, Institut für Didaktik der Physik, Universität Frankfurt, Max-von-Laue-Str. 1, 60438 Frankfurt am Main |/SPAN>