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| Inhalt und Relevanz der Arbeit | |||
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Der freie Fall spielt im Physikunterricht schon immer eine besondere Rolle. Der waagrechte Wurf ist eine Variante davon, da er in vertikaler Richtung auch ein freier Fall ist und die Komponenten unabhängig sind, wenn es keine Luftreibung gibt. Der freie Fall wird häufig im Rahmen der Kinematik behandelt, da er ein Beispiel für eine Bewegung mit konstanter Beschleunigung ist. Ich empfehle immer, ihn erst im Rahmen der Dynamik als Beispiel für das Zweite Newton’sche Gesetz zu behandeln, da Schüler*innen nicht wissen wollen, wie sich etwas bewegt, sondern warum. Fall- und Wurfbewegungen können sehr unterschiedlich behandelt werden: Mit der computerbasierten Messwerterfassung mit Sensoren, mit der Videoanalyse, mit elektronischen Uhren oder ohne elektronische Hilfsmittel (z.B. Fallschnur). Besonders geeignet ist die Videoanalyse als ein berührungsfreies Messverfahren. In der wissenschaftlichen Hausarbeit „Konzeption eines Schülerlabors zu Fall- und Wurfbewegungen“ wurde ein Schülerlabor für die E-Phase entwickelt, in dem sich Schüler*innen experimentell mit Fall- und Wurfbewegungen mittels der Videoanalyse auf iPads beschäftigen. Nach der Einleitung geht das 2. Kapitel auf theoretische Grundlagen ein. Im 3. Kapitel werden die vier entwickelten Stationen des Schülerlabors erläutert. Im 4. Kapitel wird die Durchführung beschrieben und reflektiert. Das 5. Kapitel ist ein Fazit. | |||
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Prof. Dr. Thomas Wilhelm, Institut für
Didaktik der Physik, Universität Frankfurt,
Max-von-Laue-Str. 1, 60438 Frankfurt am Main |